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Mit der neuen Wiener "Jugendkirche" am
Minoritenplatz sollen vor allem junge Leute zwischen 14 und 25 erreicht
werden, die keinen Kontakt zu einer Pfarre haben. Das betont der Wiener
Jugendseelsorger Gregor Jansen in der jüngsten Ausgabe der "Wiener
KirchenZeitung". Auch diesen Jugendlichen wolle man positive
Kirchenerfahrungen bieten. "Ich bin davon überzeugt, dass Gott für alle
wichtig ist".
"Kick-Off-Wochenende" zum Kennenlernen
Jugendseelsorger Gregor Jansen präsentiert die neue "Jugendkirche".
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Die historische Minoritenkirche im 1. Bezirk wird offiziell im Mai
2005 als "Jugendkirche" eröffnet. Bereits am 20. und 21. November 2004
können die Wiener Jugendlichen aber beim "Kick-Off-Wochenende" in der
Minoritenkirche ihre "Jugendkirche" mitgestalten. Die Ideen und
Personen der "Jugendkirche" werden präsentiert und in einer
Planungswerkstatt werden mögliche Projekte und Schwerpunkte des
Programms gesammelt. Höhepunkt des Wochenendes ist eine Messe zum Thema
"macht:liebe", mit der die dritte Reihe der erfolgreichen Wiener
Jugendgottesdienstreihe "find-fight-follow" der Katholischen Jugend
eröffnet wird.
Sprache der Jugendlichen sprechenMit
dem neuen Angebot könne man auch viel spezieller auf die Lebenswelten
der Jugendlichen eingehen, als dies in Pfarren möglich sei, so Jansen
weiter. Man werde versuchen, möglichst viel aus der Jugendkultur in den
Raum der "Jugendkirche" zu integrieren. Konzerte, Theaterprojekte,
Kreatives, Ausstellungen, Gesprächsrunden "und natürlich Gottesdienste
aller Art". Dabei werde man die Sprache der Jugendlichen in all ihren
Ausdrucksformen sprechen, so der Jugendseelsorger. Die Kirche solle so
tatsächlich als "Lebens-Raum" erfahrbar werden.
Er erhoffe sich
viele Begegnungen, die nicht nur oberflächlich bleiben, sondern in die
Tiefe gehen, betonte Jansen und zeigte sich davon überzeugt, "dass hier
beide Seiten, Jugendliche und Kirche, zugleich Hörende und Lehrende
sind".
Nähere Infos:www.jugendkirche.at www.findfightfollow.at
(red/PEW)
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