News 12. 11. 2004

Wien: Dritte Staffel der "find-fight-follow"-
Jugendmessen

Am 21. November tritt die Wiener Minoritenkirche zum ersten Mal als „Jugendkirche“ in Erscheinung. Die Veranstalter rechnen mit mindestens 2.000 Besuchern.

Die erfolgreiche Reihe von Jugendgottes- diensten unter dem Motto "find-fight-follow" der Katholischen Jugend geht in die dritte Runde. Start der neuen Staffel mit Lichteffekten und Live-Bands in jugendgemäßer Form gestalteten Gottesdienste ist am 21. November um 18.30 Uhr in der neuen Wiener "Jugendkirche" am Minoritenplatz.

Fortsetzung am 23. Jänner und 13. März

Bei der Messe zum Thema "macht:liebe" werden 2.000 Besucher werden. Die Wiener Jugendseelsorger Markus Muth, Gregor Jansen und Markus Beranek gehen dabei mit den Jugendlichen der Frage nach, wo Menschen Macht über andere haben, wie sie genützt wird und wie Jesus Christus mit diesen Fragen umgegangen ist. Fortgesetzt wird die dritte "find-fight-follow"-Reihe am 23. Jänner 2005 in der Pfarrkirche Wien-St. Florian mit einem Gottesdienst unter dem Titel "geist ist geil", der Abschluss findet am 13. März 2005 in der Pfarrkirche Korneuburg ("sinnlos? sinn-los!") statt.

„Kichk-Off-Wochende“ in der Minoritenkirche

Schauplatz des Gottesdienstes am 21. November ist erstmals die Minoriten- kirche im 1. Bezirk, die in Zukunft auch "Jugendkirche" sein wird. Vor der offiziellen Eröffnung im Mai 2005 können die Wiener Jugendlichen beim "Kick-Off-Wochenende" am 20./21. November, an dessen Ende der Jugendgottesdienst "macht:liebe" steht, aus der Minoritenkirche ihre "jugend.kirche.wien" machen.

12.000 Menschen bei "find-fight-follow"

Mit faszinierenden Lichteffekten, Video-Projektionen und einer von 10.000 Watt Tontechnik unterstützten Live-Band hatte die Katholische Jugend im vergangenen Jahr in Wien eine neue Form von modernen und jugendgerechten Gottesdiensten etabliert, die begeistert aufgenommen wurde und einige der größten Kirchen Wiens mühelos füllte. Insgesamt zogen die sechs bisherigen Jugendmessen, die unter anderem in der Basilika Maria Treu und der Kirche am Mexikoplatz stattfanden, rund 12.000 Interessierte an.

Die Gottesbeziehung ein Stück weiterbringen

"Ziel von 'find-fight-follow' ist, was Ziel jedes Gottesdienstes sein müsste: die Besucher in ihrer Gottesbeziehung ein Stück weiter zu bringen", betont "find-fight-follow"-Koordinator Florian Unterberger die Grundidee hinter den Jugendmessen. "Charakteristikum der Jugendevents ist es, Gottesdienst in einer jugendgemäßen Form zu feiern, ohne von der theologischen Substanz einer Messe Abstriche zu machen", so Unterberger.

15.000 Arbeitsstunden

500 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten für die dritte Staffel von "find-fight-follow" mehr als 15.000 Arbeitsstunden. "Wir machen mit diesen Jugendgottesdiensten die Erfahrung, dass Jugendliche für ehrenamtliche Mitarbeit in der Kirche durchwegs zu begeistern sind", sagt die Vorsitzende der Katholischen Jugend der Erzdiözese Wien, Margit Piriwe. "Mit attraktiven Veranstaltungen mit klar definierten Zielen gelingt es auch in einer zunehmend kirchenkritischen Gesellschaft, Jugendliche zum Mitmachen anzuregen", betont Piriwe.

Kirche als relevanten Lebensraum entdecken

Ab Mai 2005 wird die Wiener Minoritenkirche als "jugend.kirche.wien" jungen Menschen einen besonderen Raum geben. Die Angebote sollen besonders auf die Bedürfnisse und die Sensibilität junger Menschen zugeschnitten sein und Jugendlichen die Chance gegeben, Kirche als für sie relevanten Lebensraum zu entdecken. Von Konzerten, Theatervorstellungen, Tanzprojekten, Fotoausstellungen über soziale Projekte bis zu spirituellen Angeboten wird der Bogen reichen. Die genaue Ausgestaltung des Programms liegt aber in den Händen der Jugendlichen.

 

Links:

"Find-Fight-Follow"

Jugendkirche

 

 

 
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